Der schwarze Peter sieht anders aus…

Liebe Besucher meines Blog´s. Ich werde in nächster Zeit etwas die Beine stillhalten, denn wie ich feststellen musste, ist nicht nur das Wetter besch… sondern auch die Stimmung hier unter den Bloggern. Wenn ich aus dem Fenster schaue und nichts, aber rein gar nichts ist von einem goldenen Oktober zu spüren oder zu sehen, muss ich mir nicht noch die schlechte Laune einiger Blogger wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen lassen. Seht mich an, wie ich aussehe… da ist Anker einholen und volle Fahrt voraus in friedlichere Gefilde, der einzig wahre Rückzug aus solch einer deprimierenden Situation!

Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Vor langer, sehr langer Zeit, als noch mächtige Galeeren die Meere beherrschten, wurden ein Kapitän und seine Seeleute von einem Piratenschiff bedroht. Als die Mannschaft Panik kriegte, wandte sich der Kapitän an seinen ersten Maat und schrie: „Bring mir mein rotes Hemd!“ Der erste Maat folgte dem Befehl, und nachdem der Kapitän es angelegt hatte, führte er seine Männer in den Kampf gegen die Piraten. Die Piraten wurden vernichtend geschlagen. Etwas später am selben Tag, meldete der Ausguck zwei Piratenschiffe, die sich auf Abfangkurs befanden. Die Mannschaft, die sich gerade mal vom ersten Überfall erholt hatte, zuckte furchterfüllt zusammen, aber ihr Kapitän, ruhig wie immer, wandte sich wieder an seinen ersten Maat: „Bring mir mein rotes Hemd!“ Und wieder entbrannte ein heftiger Kampf mit den Piraten, und wieder wurden sie zurückgeschlagen, obwohl dieses mal Verluste hingenommen werden mussten. Am Abend dieses schweren Tages saß die erschöpfte Crew mit ihrem Kapitän an Deck und ließ die Ereignisse Revue passieren. Einer der Matrosen fragte: „Sir, warum rufen Sie immer nach ihrem roten Hemd, bevor sie kämpfen?“- „Wenn ich im Kampf verwundet werde, kann man die Wunde wegen des roten Hemds nicht sehen, also sinkt die Moral nicht und alle kämpfen mutig weiter!“ Die Männer saßen schweigend und bewunderten die Weisheit und Voraussicht ihres Anführers. Als die Morgendämmerung kam, verkündete der Ausguck, dass weitere Piratenschiffe, zehn an der Zahl, sich näherten – bereit zum entern! Es wurde still an Deck und alle sahen hoffnungsvoll zum Kapitän und warteten, dass er seinen üblichen Befehl gab. Der Kapitän wandte sich an seinen ersten Maat und rief: „Bring mir meine braunen Hosen!“

Ich schreib´s mir hinter die Ohren…

Ja, ja, ja, ja… ich hab´s begriffen. Keine Politik auf Rolf´s Dampfer. Dann lieber doch über Bordsteinschwalben, ferne Länder, von Vögeln, Blumenkohl und jede Menge Seemannsgarn berichten. Ihr habt mich mit euer Desinteresse wirkungsvoll abgestraft und ich muss mir nun euer Zäpfchen einverleiben… mal schau´n, wo es am besten reinpasst… oben oder achtern!?

Den betroffenen Beitrag habe ich mittenmang in meinem Weltschmerz frustriert entfernt, aber das Bild werde ich später noch einmal wiederverwenden… wäre schade drum! Dennoch möchte ich euch beschenken… und zwar mit einem „göttlichen“ Witz, der eigentlich garkeiner ist!? Mal sehen ob ich damit mehr Reaktionen aus euch rauskitzeln kann!?

in Mann wurde ins freie Meer geworfen. Kommt ein Boot vorbei. Kapitän: „Soll ich dich retten?“ Mann: „Nein, Gott wird mir schon helfen!“ Nach einer Weile kommt ein weiteres Boot. Kapitän: „Soll ich dich retten?“ Mann: „Nein, Gott wird mir schon helfen!“ Dann ertrinkt der Mann! Er kommt in den Himmel und trifft Gott. Mann – wütend: „Warum hast du mir nicht geholfen?“ Gott: „Aber ich habe dir doch zwei Boote geschickt!“

Ein Schiff wird kommen…

Sie war ein Mädchen aus Piräus, liebte den Hafen, die Schiffe und das Meer. Sie liebte mich grenzenlos und ließ es mich in jeder freien Minute die sie hatte spüren. Aber mich zog es weiterhin hinaus aufs Meer und wenn ich heute an sie denke, bleibt mir nur mein Sabber, der mir langsam durch die Kauleiste hindurch und danach durch die Mundwinkel trieft. Eine feuchte, übermächtige Erinnerung an meine kleine Bordsteinschwalbe… nicht gerade appetitlich, dafür aber patschnass!

Auf Spurensuche!

Eigentlich, tja „eigentlich“ wollte ich nur meine Deern überraschen und mir ein lüttes Tattoo stechen lassen, aber nach 8 Buddel Beer und 12 lütte Klare in meiner Stammkneipe, habe ich wohl umdisponiert und bin bei irgendeinem, mir völlig fremden Putzbüdel gelandet. Mien Deern fragte mich heut morgen ganz entsetzt, ob ich die Treppe runtergefallen bin? Das konnte ich wehement verneinen, obwohl ich mir wegen eines zeitlich begrenzten Filmrisses gar nicht mal so sicher war. Wenn ich nur wüsste, wer oder was mich gestern dorthin verfrachtet hat, denn mien Haar is nich nur am Deets, sondern auch inne Snüff, inne Ohren, am Rücken, am Piethahn und am Achtersten weg… alles kahl, nix mehr do, all weg, alls spegelglatt! De Haarsnieders machen heutzutage wohl vor nix mehr halt!?

*Putzbüdel-Friseur, *Deets-Kopf, *Snüff-Nase, *Piethahn-Pillermann, *Achtersten-Hintern

Wenn die bunten Fahnen wehen…

So, meine liebe Gisela. Weil du gestern so mit der Keule geschwungen hast, und du dich daran gestört hast, dass bei mir immer und überall nur die deutschen Fahnen wehen, bekommst´e hier von mir und nur für dich ganz alleine, deine „eigene“ Flagge. Tut mir leid, aber für ´nen Regenbogen hat´s leider farbmäßig nicht mehr gereicht… har-har!